So geht's
Ihr Handy hilft Ihnen beim Abnehmen, während Sie faulenzen, ganz gemütlich mit einer Tüte Chips auf dem Sofa vorm Fernseher!
Nur ein Traum?
Ja, genau. Denn von nix kommt nix. Falls Sie ernsthaft glauben, Sie könnten abnehmen, ohne einen Finger krumm zu machen: Sehen Sie doch mal in Ihren Spam-Mails nach. Da finden Sie jede Menge Angebote für Leichtgläubige. Da nimmt man gerne viel Geld für Illusionen. Von Leuten, die lieber irgendwelchen Unsinn glauben, als selber mal den Hintern hochkriegen zu müssen.
Für alle, die der Wahrheit ins Auge blicken können, haben wir ein faires Angebot. Eins, das nicht teuer ist. Eins, das Ihnen auf dem nicht immer leichten Weg zur richtigen Ernährung hilft.
Das Wichtigste nochmal in aller Deutlichkeit: Sie werden nur dann Ihr Wunschgewicht erreichen und halten, wenn Sie sich selber mit den Grundlagen gesunder Ernährung beschäftigen. Nur so wissen Sie, was Sie so in sich hineinstopfen — und was besser nicht zu oft.
Jetzt kommt eine Menge Text, und dazu noch Links zu weiteren Texten, aber das sollte Ihnen Ihre Gesundheit wert sein.
Für alle anderen gibt es ja die Wunderpillen aus dem Internet. ;-)
Also, das kommt jetzt:
1. Der Body Mass Index (BMI)
2. Die Physik Ihres Körpers
3. Diät oder nicht Diät?
4. Wieviel Energie brauchen Sie?
5. Ihr persönlicher Essensplan
6. Wir helfen Ihnen
7. Was wir voraussetzen
1. Der Body Mass Index (BMI)
Die alte Formel "Körpergröße minus 100 gleich Idealgewicht" gilt schon lange nicht mehr, und das ist gut so. Sie hat weder Lebensalter noch Geschlecht berücksichtigt, vom individuellen Körperbau ganz zu schweigen.
Viel besser ist der Body Mass Index, kurz BMI. Sie finden zu diesem Begriff jede Menge guter Informationen im Internet, inklusive Online-Rechner, die Ihren BMI berechnen. Gut, weil auch kritisch, ist der Wikipedia-Eintrag.
Der BMI sagt Ihnen, welcher Bereich für Sie individuell als Normalgewicht anzusehen ist. Innerhalb dieses Bereichs sollten Sie Ihr Wunschgewicht wählen — am besten jetzt gleich.
2. Die Physik Ihres Körpers
Erinnern Sie sich noch an den Physikunterricht in der Schule? Dann kennen Sie den Energieerhaltungssatz: Energie kann weder erzeugt noch vernichtet, sondern nur von einer Energieform in eine andere umgewandelt werden.
Und damit kennen Sie auch gleichzeitig das Prinzip des Abnehmens. Denn auch wenn die Wirklichkeit nie so schön einfach ist wie die Modelle in der Schulphysik: Energie, die Sie Ihrem Körper durch Essen zuführen, wird nicht vernichtet, sondern umgewandelt — in Bewegung und Wärme, oder in Fettpolster. Es liegt an Ihnen!
Erst wenn Sie Ihrem Körper weniger Energie zuführen, als er braucht, nehmen Sie ab. Wenn Sie ein Sportmuffel sind, können Sie also trotzdem schlanker werden — einfach, indem Sie weniger essen. Weil Sport aber Ihre Gesundheit insgesamt verbessern kann, sollten Sie dieses Thema noch nicht gleich zu den Akten legen.
Je größer der Unterschied zwischen zugeführter und verbrauchter Energie ist, desto schneller nehmen Sie ab. Aber weniger ist hier mehr: Eine radikale Umstellung halten Sie ziemlich sicher nicht lange durch. Ihr Wunschgewicht erreichen Sie am besten langsam, aber stetig durch den sanften Übergang zu einem gesünderen Lebensstil: das richtige Essen und regelmäßiger Sport.
3. Diät oder nicht Diät?
Eine Diät, also eine zeitlich begrenzte Phase verringerten Essens, führt Sie vom Übergewicht zu Ihrem Wunschgewicht. Wenn Sie das erreicht haben, wird die Diät von ausgeglichener Ernährung ersetzt, die Sie hoffentlich für immer beibehalten. Der Unterschied zwischen beiden ist klein: Sie essen dasselbe, nur ist es während der Diät etwas weniger.
Oder Sie ersetzen die Diät durch verstärkten Sport. Noch einmal: Weniger essen oder mehr bewegen, am besten beides, das ist das Prinzip des Abnehmens. Und trotzdem bringt Sport Sie nicht um das Thema gesunde Ernährung herum: Ständig Pommes mit Mayo, dann in die Muckibude, da stimmt vielleicht die Energiebilanz, aber mehr auch nicht.
4. Wieviel Energie brauchen Sie?
Die Energie wird in Joule (kurz J) gemessen. Viel bekannter ist aber die alte Maßeinheit Kalorie (cal). Wenn es um unsere Lebensmittel geht, sind es sogar Kilokalorien (kcal), also tausende Kalorien. Aber keine Angst vor großen Zahlen — wenn auf einer Lebensmittelspackung 500 kcal stehen, dann sind das die umgangssprachlichen 500 Kalorien, nicht 500.000. Sonst wären wir schon alle geplatzt.
Jetzt sind Sie gefragt: Stellen Sie doch mal zusammen, was Sie an einem typischen Werktag so essen. Berechnen Sie dann bitte anhand der Kalorientabellen im Internet — Suchbegriff "Kalorientabelle" — Ihre tägliche Energiezufuhr. Kalorienangaben finden Sie auch auf vielen Lebensmittelspackungen, bei Süßigkeiten oft auf den Internetseiten der Hersteller, bei Restaurantketten wie den beiden großen amerikanischen Burger-Bratern auf Nachfrage oder ebenfalls im Internet. Eine kcal sind übrigens 4,19 kJ, aber auch dazu gibt es Rechner im Internet, Suchbegriff "kcal kJ".
Und vergleichen Sie Ihre tägliche Energiezufuhr dann mit den Empfehlungen, zu finden über die Suchbegriffe "tägliche Energiezufuhr" und "Tagesbedarf Energie". Klar, die Empfehlungen passen nicht genau auf Ihren individuellen Fall. Und die meisten Menschen haben am Wochenende einen ganz anderen Tagesablauf, essen dann mehr. Vom Trinken ganz zu schweigen, dabei ist Alkohol ein übler Dickmacher. Diese zusätzlichen Kalorien sollten Sie Pi mal Daumen berechnen und anteilig auf die Werktage aufschlagen. Die gute Nachricht ist, dass Sie nach dem gleichen Verfahren die beim Sport verbrannte Energie abziehen dürfen. Suchen Sie mal nach "Kalorienverbrauch" plus die jeweilige Sportart.
Dann können Sie jetzt ungefähr sagen, um wieviel Sie Ihre tägliche Energiezufuhr reduzieren müssen, um abzunehmen. Und um wieviel, um danach Ihr Gewicht zu halten. Aber Sie müssen sich nicht sklavisch daran halten, denn hin und wieder mal 500 kcal zusätzlich pro Woche machen genauso wenig dick, wie hin und wieder mal 500 kcal weniger pro Woche schlank machen. Wichtig ist, dass der Schnitt über mehrere Wochen stimmt!
5. Ihr persönlicher Essensplan
Neben der Energie interessiert bei Lebensmitteln auch deren Gehalt an Eiweiß, Fett und Kohlenhydraten. Und schließlich versorgt das Essen Sie auch mit wichtigen anderen Nährstoffen, z.B. Ballaststoffe, Vitamine und Eisen. Auch hier bietet das Internet jede Menge guter Informationen, aber leider auch einige bedenkliche. Nichts falsch machen können Sie bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung.
Wenn Sie also Ihre tägliche Energiezufuhr reduzieren, achten Sie bitte darauf, dass Ihre Ernährung ausgewogen und vollwertig bleibt. Es spricht aber nichts gegen den Knabberkram vorm Fernseher und die kleinen, süßen Belohnungen, solange die Kalorien die gesetzte Grenze nicht überschreiten. Überhaupt sollten Sie nur das essen, was Ihnen wenigstens ein bisschen schmeckt. Sonst halten Sie Ihre neue Ernährung nicht lange durch.
Stimmen Art und Menge des Essens, verteilen Sie diese über die Woche. Für Werktage nehmen wir an, dass Sie zwei Hauptmahlzeiten, nämlich Frühstück und Abendessen, zu festen Zeiten und zuhause einnehmen. Die restlichen Kalorien sollten Sie auf 4 kleinere Mahlzeiten über den Tag verteilen, dazu vielleicht noch ein Naschi irgendwann am Abend. Am Wochenende wollen Sie vermutlich nicht nach festen Regeln essen und trinken.
Warum die 4 kleineren Mahlzeiten werktags? Damit Ihr Magen beschäftigt ist und sich kein Hungergefühl einstellt.
Ob Ihr Plan hinhaut — richtige Durchführung vorausgesetzt -, sehen Sie bald auf der Waage. Falls Sie nicht das gewünschte Ergebnis erzielen, passen Sie Ihren Plan bitte behutsam an. Morgens eine Scheibe Toast weniger, die kleine Chipstüte statt der großen, im Restaurant am Sonnabend das Tiramisu weglassen...
Denken Sie immer daran: Das Ziel lautet richtige Ernährung, und die dauerhaft. Nicht zuviel und nicht (zumindest nicht auf Dauer) zuwenig. Dabei helfen wir Ihnen.
6. Wir helfen Ihnen
Der Plan ist gemacht, jetzt müssen Sie ihn nur noch umsetzen. Der Knackpunkt liegt werktags zwischen den zwei Hauptmahlzeiten. Diese Zeit kann seeehr lang werden, die Versuchung ist groß. Das glauben Sie uns nicht? Dann haben Sie noch nie eine Diät gemacht! Egal wie schlecht Ihre bisherige Ernährung gewesen sein mag, Ihr Körper wehrt sich gegen eine Umstellung seiner Gewohnheiten. Aber da muss er durch.
Nach unseren eigenen Erfahrungen brauchen Sie etwa 8 Wochen, bis Sie über den Berg sind. Und damit Sie nicht nach 3 Tagen das Schummeln anfangen, lassen Sie sich doch von uns helfen:
Wir signalisieren Ihnen die Zeitpunkte der 4 kleineren Mahlzeiten per EssMS. Klingt unspektakulär, aber: Wer bekommt nicht gerne eine SMS? Und Sie würden nicht sich selbst beschummeln, sondern jemand anderen, auch wenn es nur Ihr Handy ist — das legt die Hemmschwelle erheblich höher. Das Schlüsselwort ist Psychologie, der entscheidende Faktor bei einer Diät.
Und weil die Psychologie so entscheidend ist, senden wir die EssMS nicht immer zur genau gleichen Zeit. Manchmal schicken wir Tipps und aufbauende Worte mit. So bleibt auch nach längerer Zeit noch etwas Überraschendes, etwas, worauf Sie sich freuen können. Stellen Sie sich vor, Sie sitzen mit einer Kollegin im Büro, die auch beim DiätHandy mitmacht. Wer darf heute mittag wohl zuerst essen?
7. Was wir voraussetzen
Wenn Sie es bis hier unten geschafft haben, haben Sie Ihren persönlichen Essensplan fertig. Damit haben Sie die wichtigste Voraussetzung erfüllt.
Weil wir Ihnen ja 4 Mahlzeiten per EssMS signalisieren, sollten Sie Ihr Handy ständig eingeschaltet lassen können. Und dann auch etwas essen dürfen. Ihre Handynummer muss von einem deutschen Mobilfunkanbieter stammen.
Ihr Körper sollte keinen besonderen Ernährungsbedarf wie bei Krankheit, Leistungssport Schwangerschaft oder Stillzeit haben.
Wir möchten weder die Magersucht fördern noch eine Therapie durch Fachkräfte ersetzen, daher muss Ihr oben ermittelter BMI 20 bis 30 sein.
Puh, das war viel Text! Jetzt kommt wieder etwas leichter Verdauliches: Ihre Vorteile beim DiätHandy auf einen Blick.
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